Unsere Grundsätze

Wir leisten ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT  mit Partnern in einem Netzwerk für Projekte in sich entwickelnden Ländern .

1. Wie funktioniert das Miteinander zwischen den Partnern?

Es muss ein Vertrauensverhältnis zu Vertrauenspersonen aufgebaut werden: durch Briefe, Telefonate, E-Mails, Besuche und Gegenbesuche:

Mitglieder des Bürgerkomitees für Entwicklungszusammenarbeit, Steinhagener und Woerdener Bürgerinnen und Bürger, Handwerker, Praktikanten und Touristen aus Steinhagen und Woerden waren vor Ort, haben die Projekte besichtigt und Gespräche mit den Verantwortlichen geführt und /oder einige Zeit lang dort gelebt, ihnen Mut gemacht, Anregungen gegeben.

So entwickelt sich ein guter Kontakt bis hin zu Freundschaften.

 

2. Wie verläuft der Prozess der Unterstützung eines Projektes?

a) Anfrage aus dem Projekt: Vorschlag für eine konkrete Maßnahme, z.B.

Planung eines Klassenraumes, Anschaffung eines medizinischen Gerätes, Verbesserung des Bewässerungssystems, Finanzierung des Zwiebelanbaus, des Ziegenprojekts, usw.

b) Anforderung von Kostenvoranschlägen: z.B. Klassenraum

c) Beratung in beiden Bürgerkomitees, dann Beschluss beim gemeinsamen Treffen mit den Woerdenern, nach dem die Auswahlkriterien, Kontaktpersonen, Organisationen (DED, Botschaft, NGOs) befragt worden sind.

d) Überweisung des Geldes (immer etwas unter dem angesetzten Betrag bleiben) auf ein Konto bei der Bank, am besten persönliche Übergabe durch bekannte Personen, Umtausch in Landeswährung im Land günstiger.

e) Besser Finanzierung von Sachgegenständen (medizinische Geräte, Betten) im Land oder Versand im Container (höhere Kosten!).

f) Oder z.B. Finanzierung eines Daches vor Ort nachdem im Land 3 Kosten-voranschläge eingeholt wurden.

 

3. Welche Kontrollmechanismen gibt es?

a) Materialkosten: Von Rechnungen über die Materialkosten lassen wir uns Kopien schicken . 

b) Lohnkosten: Es gibt nur wenige, die Buch führen über Lohnzahlungen (Cash auf die Hand).

 

4. Wie sieht die Beziehung zu den Projekten aus?

Es muss eine Partnerschaft sein, keine Bevormundung: alle geplanten Maßnahmen müssen hinterfragt, geprüft, mit Partnern/ Vertrauenspersonen abgesprochen, abgestimmt und dann erst umgesetzt werden.

Kontrolle ist möglich durch Fotos, Videofilme, Briefe, Zeitungsberichte, Besuche. Mit diesen Auswertungen erfolgt eine Rückmeldung bei den Spendern.