Neues zu Salus Oculi Benin (SOB)
Juli 2011

Gabi Gbegnonvi ist privat in Deutschland - eine gute Gelegenheit für ein Treffen mit dem Bürgerkomitee Steinhagen.
Am meisten freut uns, dass sie wieder richtig gesund und fit ist. Nun kann es auch mit dem Engagement für Salus Oculi wieder voran gehen.

Der beunruhigende Rückgang der Untersuchungszahlen in der Praxis in Cotonou hat möglicherweise den Grund, dass einige Entwicklungshilfeorganisationen total kostenlose Augenuntersuchungen anbieten. Salus Oculi fordert dagegen einen ganz kleinen Eigenbeitrag, nur in Härtefällen wird darauf verzichtet. Die Erfahrung zeigt, dass sonst die Untersuchung und die daraus resultierenden Empfehlungen und Behandlungen nicht ernst genug genommen werden. 

Der Schwerpunkt der aktuellen Aufklärungsarbeit liegt zur Zeit in Kampagnen, die sich insbesondere an zwei Personengruppen richten:
- Fischer, die in der verseuchten Lagune tauchen und
- Frauen, die aus Wasserhyazinthen Körbe und andere Dinge für den Verkauf auf dem Markt flechten.
Durch den Kontakt mit dem verseuchten Wasser übertragen sich Krankheiten auch auf die Augen, die sich dann entzünden und bei Nichtbehandlung zur Blindheit und damit zum Verlust der Existenz führen können. Da viele Menschen nicht lesen und schreiben können und auch von anderen Medien nicht erreicht werden, ist die Kenntnis über diesen Übertragungsweg von Krankheiten immer noch nur wenig verbreitet.

Damit die erfolgreiche Arbeit von Salus Oculi auch weiterhin Früchte tragen kann, konnte Gabi einen Beitrag in Höhe von 1000 EURO für Salus Oculi mitnehmen.

Harald und Heike Kunter werden bei ihrem Benin-Besuch in 2012 Gelegenheit haben, an einer Kampagne teilzunehmen. Gemeinsam mit dem Leitungsteam des SOB werden sie weitere sinnvolle Maßnahmen diskutieren.


Haller Kreisblatt 15.2.2012

Westfalenblatt 15. 2. 2012

Haller Kreisblatt 14.7.2011

Westfalenblatt 14.7.2011

Oktober 2010

Frau Gaby Gbegnonvi geht es nach ihrem schweren Unfall glücklicherweise wieder besser und sie hofft, bis Ende des Jahres wieder fit zu sein.  Wir wünschen Ihr weiterhin gute Erfolge bei der Genesung.

Sowohl in der Koordinierung als auch in der ärztlichen Betreuung der Patienten in Cotonou hat sich ein Wechsel ergeben.  Arlette Ayodélé  hat die Koordination von Honoré Houessou  übernommen und ist inzwischen von Frau Gbegnonvi gut eingearbeitet worden. Auch die mitarbeitenden Augenärzte haben gewechselt (berufliche Veränderung), so dass zur Zeit eine  angehende Augenärztin im letzten Ausbildungsjahr für SOB tätig ist. Leider sind im Moment  die Patientenzahlen zurückgegangen. Nach den Ursachen wird noch geforscht – vielleicht liegt es am häufigen Wechsel der betreuenden Ärzte? Vielleicht auch an der noch unzureichenden Ausstattung der bestehenden Praxis.

Die Anschaffung einer mobilen Augenarztpraxis wurde zunächst aufgeschoben, da Ausstattung und laufende Kosten in naher Zukunft nicht aufgebracht werden können. Schwerpunkt ist im Moment die Verbesserung der Ausstattung der Praxis in Cotonou, in der immer noch einige wichtige Geräte fehlen. Damit soll dann die Basis für eine spätere Einrichtung einer mobilen Augenarztpraxis gelegt werden. Sowohl bei der Beschaffung der fehlenden Geräte als auch mit der zeitweiligen Übernahme von Patientengebühren wie bisher wird das Bürgerkomitee helfen können. Ich habe die Betreuung des Projekts von Heinz Damis übernommen und kümmere mich bereits darum. Nach den  Aktivitäten von Salus Oculi Benin rund um den Tag des "weißen Stockes" am 16. Oktober - verbunden mit einem Galaabend – werden wir entscheiden können, an welcher Stelle der Beitrag des Bürgerkomitees am dringlichsten benötigt wird.

Harald Kunter

       

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